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Sounds of Jazz – Gründung und Philosophie

Seit Ende der 80iger Jahre hatte Wolf Doldinger einige alte Jazzfreunde um sich gruppiert, mit denen er gelegentlich öffentlich und privat auftrat. Dazu gehörte der leider früh verstorbene Wolfgang Hefter, der Bassist Ralf Kleine-Tebbe, der Schlagzeuger Jörn Behrens und der Gitarrist Ari See. 1993 kam dann der Posaunist Hardy Döhrn dazu, der ebenso wie Wolf zum so genannten „Urgestein“ der Düsseldorfer Jazzszene gehört. In dieser Besetzung spielte die Band dann bis 1998 u. a. in der Jazz Schmiede, auf der Jazz Rally und diversen anderen Veranstaltungen. Ab 1998 ersetzte der Pianist Steffen Kamper den verstorbenen Wolfgang Hefter.

Zu dieser Zeit entwickelten Wolf Doldinger und Hardy Döhrn das Konzept der „Sounds of Jazz“, da sich in der Johanneskirche in Düsseldorf die Möglichkeit monatlicher Auftritte ergab. Wolfgang Engelbertz trat bald an die Stelle von Ralf Kleine-Tebbe, Rolf Drese und gelegentlich Christian Schröder traten an die Stelle von Jörn Behrens. Im Jahr 2002 kam Tom Lorenz zunächst als Gast hinzu, auf dessen virtuoses Spiel des Vibraphons bald aber niemand mehr verzichten wollte. So kristallisierte sich die bis heute bestehende Besetzung der Band organisch heraus. Nach mehreren Jahren äußerst erfolgreicher und kreativer Zusammenarbeit feiert die Band im Februar 2007 ihr 70 Konzertjubiläum in der Johanneskirche!

Das Besondere an den Konzerten besteht darin, dass die Band „Wolf Doldinger and best Friends“ zu jedem Konzert immer wieder hervorragende neue Gastsolisten oder auch andere Bands einlädt. Durch die ständig neuen musikalischen Einflüsse ist das Programm jedes Mal anders. So bleiben die Auftritte abwechslungsreich – sowohl für die Musiker, als auch für das Publikum.

„Sounds of Jazz“ hat sich im Laufe der Jahre in der Düsseldorfer Jazz-Szene etabliert und trägt dazu bei, dass Düsseldorf immer noch eine Hochburg der Jazzmusik in Nordrhein-Westfalen ist. Die Offenheit und Vielseitigkeit der musikalischen Umsetzung von Jazz-Musiken auf der Bühne kann sich innerhalb der Rahmenkonzeption mit Stammband und einem festen Konzert-Terminkalender ideal entfalten. Das „Featuring“ der Gäste gibt Ihnen sehr viel Freiraum, ihre musikalische Virtuosität und Eigenart darzubieten. Ergänzt wird jeder Auftritt durch virtuose Soli der Musiker der Stammband, die es perfekt verstehen, immer wieder neue Höhepunkte zu setzen. Der gemeinsame Nenner aller Musiker auf der Bühne ist das gekonnte Spiel von Jazz-Musiken, die, so unterschiedlich sie auch sein mögen, immer wieder zusammen finden und am Ende eine harmonische Klangeinheit ergeben, die nicht selten Musiker und Zuhörer mitreißt.

Für „Sounds of Jazz“ gilt das Zitat von Joe Zawinul: „Das Publikum soll mit einer besseren Stimmung aus dem Konzert herausgehen, als es hineingekommen ist.“ Die Moderationen von Hardy Döhrn und Wolf Doldinger tragen ihren Teil dazu bei, den Konzerten einen leichten, unterhaltenden Charakter zu verleihen. Auf der Bühne werden Musikerwitze erzählt, es werden Gedichte vorgetragen, es wird gescherzt oder in hintergründigen Anmerkungen Bezug genommen auf aktuelle Themen der Tagespresse.

Ohne das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitern der Johanneskirche und dem tatkräftigen Fürsprecher Pfarrer Dr. Vetter wäre die Konzertreihe, die keinerlei finanzielle Unterstützung vom Kulturamt der Stadt erhält, nicht denkbar. Die Bandmitglieder sind daher allen Helferinnen und Helfern, die z.B. während der Konzerte die Gäste bewirten, die Konzerte betreuen und den Auf- und Abbau der konzertanten Bestuhlung vornehmen, zu allergroßtem Dank verpflichtet!